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Du hast immer eine Wahl – wie dein Mindset und deine Gefühle dein Leben verändern können

23. Okt.
6 Min. Lesezeit

Kennst du diese Momente, in denen du dich einfach nur noch über etwas ärgerst? In denen dich eine Situation nicht mehr loslässt, du bestimmte Gedanken immer wieder durchspielst und dich irgendwann selbst dabei erwischst, wie du dich immer tiefer in dieses Gefühl hineinsteigerst?


Vielleicht hat jemand etwas gesagt, das dich verletzt hat. Vielleicht ist etwas nicht so gelaufen, wie du es dir vorgestellt hast.

Und plötzlich ist da dieser Gedanke: Warum passiert mir das immer wieder?

Ich glaube, wir alle kennen solche Momente. Und ich glaube auch, dass wir manchmal vergessen, dass wir selbst mehr Einfluss auf unser Leben haben, als wir vielleicht denken.

Denn auch wenn wir nicht immer entscheiden können, was uns begegnet, können wir lernen, bewusster damit umzugehen.


Du hast immer eine Wahl.


Eine Wahl, wie du mit deinen Gedanken umgehst. Eine Wahl, ob du dich von einer Situation bestimmen lässt oder ob du dir erlaubst, eine neue Perspektive einzunehmen. Eine Wahl, ob du stehen bleibst oder einen Schritt nach vorne gehst.


Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

Auch wenn du dir jetzt vielleicht denkst, ja das weiß ich doch schon, habe ich schon so oft gehört...blabla. Da hast du vielleicht recht, aber hast du dir diese Worte schon einmal wirklich durch den Kopf gehen lassen?


Du kannst nicht immer entscheiden, was du fühlst – aber du kannst lernen, damit umzugehen


Lass uns eines vorwegnehmen: Es geht nicht darum, dass du immer positiv denken musst. Es geht auch nicht darum, negative Gefühle einfach wegzudrücken oder dir einzureden, dass alles gut ist, obwohl es das gerade vielleicht überhaupt nicht ist.

Deine Gefühle sind da. Und sie dürfen da sein.

Das ist menschlich.


Aber was passiert häufig, wenn wir uns schlecht fühlen?

Wir beschäftigen uns mit dem Gefühl. Und zwar nicht unbedingt auf eine Weise, die uns hilft, es zu verstehen, sondern indem wir uns immer weiter darin verlieren.

Wir denken darüber nach, was jemand gesagt hat. Wir überlegen, was wir hätten anders machen können. Wir stellen uns vor, was noch alles schiefgehen könnte. Und ehe wir uns versehen, bestimmen diese Gedanken unseren gesamten Tag.

Dabei vergessen wir manchmal, dass ein Gefühl zwar gerade da ist, aber nicht unser gesamtes Leben bestimmen muss. Und glaub mir, mir geht es oft genug so...


Du musst nicht jeden Gedanken glauben, den du denkst. Du musst nicht auf jeden Impuls reagieren. Und du musst nicht in jeder Situation so handeln, wie du es vielleicht schon immer getan hast.

Du darfst innehalten.

Du darfst dich fragen: Was passiert gerade eigentlich in mir? Warum reagiere ich so? Und was brauche ich jetzt wirklich?

Genau hier beginnt bewusste Selbstbestimmung.


Nicht darin, dass du deine Gefühle kontrollierst, sondern darin, dass du lernst, dich selbst besser zu verstehen und bewusster mit dir umzugehen.


Wie möchtest du dich eigentlich fühlen?


Ich finde, das ist eine der wichtigsten Fragen, die wir uns viel öfter stellen sollten.

Nicht nur dann, wenn es uns schlecht geht. Sondern auch im ganz normalen Alltag.


Wie möchte ich mich fühlen?

Möchte ich mich sicher fühlen? Möchte ich mehr Leichtigkeit in meinem Leben haben? Möchte ich mich selbstbewusster fühlen? Möchte ich mehr Ruhe, mehr Freude, mehr Vertrauen oder einfach wieder ein bisschen mehr bei mir selbst ankommen?


Und was muss ich jetzt verändern, damit ich mich so fühle?

Denn du kannst keine bewusste Wahl für dich treffen, wenn du gar nicht weißt, was du möchtest.

Und manchmal beginnt dieser Prozess nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit einer ganz einfachen Frage:

Wie möchte ich mich fühlen?


Frau an einer Weggabelung

Selbstreflexion: Lerne, dich selbst wieder besser kennenzulernen

Selbstreflexion klingt für manche vielleicht erst einmal nach etwas Kompliziertem. Nach stundenlangem Nachdenken oder einer großen Reise zu sich selbst.

Aber eigentlich kann es ganz einfach sein.

Es bedeutet, dass du dir bewusst Zeit für dich nimmst. Dass du dich mit deinen Gedanken, deinen Gefühlen, deinen Bedürfnissen und deinen Wünschen auseinandersetzt.

Dass du nicht einfach nur funktionierst, sondern einmal innehältst und dich selbst fragst:

Was beschäftigt mich gerade?

Was tut mir gut?

Was belastet mich?

Was wünsche ich mir für mein Leben?


Und vielleicht erkennst du auch, dass du schon lange etwas verändern möchtest, dich aber bisher nicht getraut hast.

Denn erst wenn du dir bewusst machst, was in dir vorgeht, kannst du anfangen, andere Entscheidungen zu treffen.

Und dafür musst du nicht sofort alles wissen. Du musst nicht von heute auf morgen dein gesamtes Leben verändern. Es reicht, wenn du anfängst, dir selbst zuzuhören.


Durch Meditation. Durch Journaling. Durch bewusste Momente der Ruhe. Durch Gespräche mit Menschen, die dir guttun. Oder einfach dadurch, dass du dir selbst wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenkst.

Denn du bist es wert, dass du dich mit dir selbst beschäftigst.

Du bist es wert, dass du deine Bedürfnisse ernst nimmst.

Du bist es wert, dass du für dich einstehst.

Und du bist es wert, ein Leben zu führen, das sich für dich richtig anfühlt.

Also frage dich heute:

Wie möchte ich mich fühlen?

Welche Entscheidung bringt mich diesem Gefühl näher?

Und was hält mich eigentlich davon ab, sie zu treffen?


Journaling: Schreib dir deine Gedanken von der Seele

Eine gute Möglichkeit, dich mit dir selbst zu beschäftigen, ist Journaling.

Ich liebe den Gedanken, dass wir uns selbst durch das Schreiben ein Stück näherkommen können.

Denn manchmal sind unsere Gedanken im Kopf viel lauter und chaotischer, als sie auf Papier tatsächlich sind.

Nimm dir ein Notizbuch und schreibe einfach auf, was dich gerade beschäftigt.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, können dir diese Fragen helfen:

  • Wie fühle ich mich gerade wirklich?

  • Was beschäftigt mich momentan am meisten?

  • Welche Situation triggert mich immer wieder?

  • Was wünsche ich mir stattdessen?

  • Was brauche ich, um mich besser zu fühlen?

  • Welche Entscheidung kann ich heute für mich treffen?

  • Wenn ich mein Traumleben lebe, wie würde ich mich dann fühlen?



Dein Mindset beeinflusst, wie du dein Leben wahrnimmst

Unser Mindset, also unsere Denkweise und unsere innere Haltung, beeinflusst maßgeblich, wie wir Situationen wahrnehmen und mit ihnen umgehen.

Das bedeutet nicht, dass wir uns alles schönreden müssen.

Aber es bedeutet, dass wir lernen können, unsere Gedanken zu hinterfragen.


Stell dir vor, du bekommst eine Absage.

Dein erster Gedanke könnte sein: „Ich bin nicht gut genug.“

Und plötzlich fühlst du dich klein, zweifelst an dir selbst und fragst dich, warum du überhaupt etwas versucht hast.

Aber was wäre, wenn du diesen Gedanken einmal hinterfragst?

Was wäre, wenn du dir stattdessen sagst:

„Diese Absage definiert nicht meinen Wert. Vielleicht war es einfach nicht der richtige Weg. Vielleicht wartet etwas anderes auf mich.“

Die Situation hat sich dadurch nicht verändert.

Aber deine Perspektive.

Und manchmal kann genau das einen Unterschied machen.

Und ja, das braucht Übung.

Aber du darfst dir diese Zeit geben.



Du darfst jederzeit neu wählen

Und jetzt kommt etwas, das ich besonders wichtig finde:

Du musst nicht an einer Entscheidung festhalten, nur weil du sie gestern getroffen hast.

Du darfst dich heute anders entscheiden.

Du darfst deine Meinung ändern. Du darfst deine Bedürfnisse neu entdecken. Du darfst erkennen, dass etwas, das früher zu dir gepasst hat, heute nicht mehr das Richtige für dich ist.

Du darfst wachsen.

Und du darfst auch einmal einen Schritt zurückgehen, wenn du merkst, dass du gerade nicht weiterkommst.

Selbstbestimmung bedeutet nicht, dass du immer stark sein musst oder immer genau weißt, wohin dein Weg führt.

Es bedeutet, dass du dir selbst die Erlaubnis gibst, deinen eigenen Weg zu gehen.

Auch dann, wenn andere Menschen ihn nicht verstehen.

Auch dann, wenn du noch nicht alle Antworten hast.

Auch dann, wenn du Angst hast.

Denn manchmal ist die Entscheidung, die dich deinem Wunschgefühl näherbringt, nicht die einfachste.

Vielleicht ist es die Entscheidung, für dich einzustehen, obwohl du Angst vor der Reaktion anderer hast.

Vielleicht ist es die Entscheidung, etwas loszulassen, das dir nicht mehr guttut.

Vielleicht ist es die Entscheidung, dich selbst endlich ernst zu nehmen.

Und manchmal ist es einfach die Entscheidung, heute ein bisschen liebevoller mit dir selbst umzugehen.

Du musst nicht alles auf einmal verändern.

Aber du darfst anfangen.


Zeit für dich ist dein wichtigstes Gut.

Vielleicht nimmst du aus diesem Beitrag heute nur einen einzigen Gedanken mit.

Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass du dich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt stellen darfst.

Vielleicht ist es die Erinnerung daran, dass deine Gefühle wichtig sind, aber nicht jede Situation dein gesamtes Leben bestimmen muss.


Genau aus diesen Gedanken ist CY-be Creative | be You entstanden. Damit du sehen kannst, wie wichtig es ist sich Zeit für sich zu nehmen. Das du diesen Raum bei mir nutzen kannst um innezuhalten, um anzukommen, um hinzuhören und um einfach nur zu sein.


Vielleicht ist genau heute der Moment, an dem du dich entscheidest, nicht länger nur zu funktionieren.

Sondern bewusst zu leben.

Wähle dich. Wähle deinen Weg. Und erlaube dir, immer wieder neu anzufangen.

Ich verspreche dir, es ist die Reise wert.


Deine Bianca 🤍

be Creative| be You.

 
 
 

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